Über die Autoren

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Stephan Bölinger über Stephan Bölinger
Im zarten Alter jenseits der 30 Lenze, ausgestattet mit Kniebandage wegen der nicht mehr ganz taufrischen Gelenke wurde ich erstmals auf die Skigemeinschaft losgelassen - zumindest durfte ich meine ersten Schritte auf jenem Gebilde tun, das für Könner meiner Qualität vorgesehen ist: Dem Idiotenhügel!!!
Ach, wie ist das frustrierend, wenn selbst kleine Kinder die Bretter gekonnter beherrschen als man selbst. Aber egal…nicht aufgeben…wäre doch gelacht…ist doch lächerlich…Mist, ich werde immer schneller…mein linkes Bein hebt ab…der Holzverschlag kommt immer näher, wo ist die Bremse, verdaaaaaammt!!!
Zumindest nichts gebrochen, und so durfte ich nach gar nicht allzu langer Zeit das Lob meiner hübschen Skilehrerin entgegennehmen: Du stellst Dich gar nicht mal so blöd an!
Ja, ich weiß, das ist wohl der Standard-Satz jeder Skilehrerin an die zahlende Kundschaft aber man klammert sich nun mal an jeden Strohhalm. Der Ski-Virus wurde Anfang 2011 in Mayrhofen auf mich übertragen, die Karriere auf Skiern fand seine Fortsetzung im April 2011 auf den Pisten und in den Après-Ski Bars Ischgls und strebt unaufhaltsam seinem Höhepunkt in nicht allzu ferner Zukunft entgegen: Schon bald werde ich mit lässigen, gekonnten Schwüngen die Harakiri-Piste in Mayrhofen hinunterwedeln. Das glaubt Ihr nicht? Nun gut, ich auch nicht, aber mein Ehrgeiz ist geweckt!!!
André Ruhrländer über André Ruhrländer
Bereits in jungen Jahren als Sunnyboy und Surfer verschrien, habe ich meine ersten Erfahrungen im Schnee auf elterliche Einladung hin unternommen.
Etliche Stürze und Zusammenstöße später beendete ich meinen ersten und einzigen Skikurs.
Der Technik nur bedingt mächtig, entdeckte ich bald meine Freude am bedingungslosen Schussfahren und lieferte mir imaginäre Wettkämpfe mit vorbeieilenden Skifahrern.
Genauso großes Vergnügen wie eine ungelenke, aber zügige Abfahrt bereitet mir der Verzehr von Kaiserschmarrn und Germknödeln.
Auch dem Après-Ski bin ich nicht abgeneigt, wobei dieser meist schon vor der letzten Abfahrt beginnt.
Und hey - da die Sonne in den Bergen umso stärker wirkt, kann ich auch im Skiurlaub mein Sunnyboy-Image weiter pflegen….
Tatjana Zielke über Tatjana Zielke
Was habe ich mich gefreut, wenn es in der Schule hieß „Heute steht wieder Skifahren auf dem Programm“.
In meinem Heimatort Sibirien ist es nicht ungewöhnlich, dass das Skifahren zum festen Bestandteil des Sportunterrichts zählt. Mit zehn Jahren konnte ich einigermaßen sicher auf Skiern stehen. Besonders herausfordernd waren die Langlauf-Wettbewerbe, zumal meine Stärke darin bestand, fast immer das Schlusslicht zu bilden. In solchen Fällen kommt es auf den Spaßfaktor an und bei mir war er definitiv groß.
In Deutschland war ich zunächst tief erschüttert als ich erfahren habe, welche sportlichen Aktivitäten in der Schule im Winter angesagt sind. Im Laufe der Zeit geriet das Skifahren bei mir immer mehr in Vergessenheit. Es ist mittlerweile ein Jahrzehnt her, als ich das letzte Mal auf Brettern stand.
Аber nun sitze ich an der Quelle und der erste Skiurlaub ist bereits in trockenen Tüchern.




